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Erfolgreicher Abschluss in Wurmannsquick: 9. Klasse feiert in neuer Aula

Am vergangenen Freitagabend versammelte sich die Schulgemeinschaft in der frisch fertiggestellten Aula der Mittelschule Wurmannsquick, um die 20 Absolventen der 9. Klasse gebührend zu verabschieden. Es war ein besonderer Tag für diesen Jahrgang, der während seiner Schulzeit die intensivsten Umbaumaßnahmen an der Schule miterlebt hat – und paradoxerweise am wenigsten von den fertigen Ergebnissen profitieren konnte.



Den Auftakt der Feier bildete ein Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Andreas. Zelebriert wurde dieser von Pfarrer Joseph Oliparambil mit Religionslehrer Josef Rettenbeck. Die Wortbeiträge übernahmen meist Schüler und Schülerinnen der Abschlussklasse. Für die musikalische Umrahmung sorgte Frau Grinzinger-Barthuber mit der 5. und 6. Klasse der Mittelschule.

Schulleiter Franz Bauer eröffnete die Feierlichkeiten mit einer inspirierenden Rede. Er betonte, dass stolze 80 Prozent der Schüler den Qualifizierenden Mittelschulabschluss erfolgreich gemeistert haben. „Manch einer von euch hat das Motto 'Es ist fünf vor Zwölf' dann doch noch ernst genommen“, schmunzelte Bauer und fügte hinzu, dass es letztlich nicht darauf ankomme, wie der Weg beschritten wurde, sondern dass man am Ziel angekommen sei. Mit einem Augenzwinkern gab er den Absolventen mit auf den Weg: „Umwege erhöhen die Ortskenntnis.“

Anschließend gratulierte Bürgermeister Georg Thurmeier als Schulverbandsvorsitzender den Entlassschülern zu ihrem Erfolg und besonders zum Quali, auch im Namen seiner Bürgermeisterkollegen Christian Müllinger aus Mitterskirchen und Johann Gaßlbauer aus Geratskirchen.


Die Klassensprecherin blickte in ihrer Rede auf die gemeinsame Zeit zurück. Sie beschrieb ihre Klasse als nicht unbedingt leise, eher leicht chaotisch, aber auf jeden Fall "phantasievoll". Ein besonderer Dank galt der Klassenlehrerin Frau Leidl für ihre "Ausdauer, Geduld und gute Nerven".

Frau Leidl selbst griff in ihrer Ansprache das Thema Baustelle auf und zog eine treffende Parallele zum vergangenen Schuljahr. Sie verglich das Heranwachsen ihrer Schüler mit einer Baustelle – nicht nur an der Schule, sondern auch in den "Teenager-Hirnen", wo ständig umgebaut und neu strukturiert wurde. Auf einer Baustelle, so Leidl, laufe nicht immer alles glatt. Während sich einige Schüler den Bauplan zu Herzen genommen hätten, hätten andere eher ein Auge auf den Fluchtweg geworfen, und wieder andere schienen nur an die Brotzeit zu denken.

Die Abschlussfahrt nach Wien Ende Februar bot eine willkommene Auszeit von der schulischen "Baustelle". In der österreichischen Hauptstadt wurde viel erlebt: vom imposanten Stephansdom über das prunkvolle Schloss Schönbrunn bis hin zum bunten Treiben am Naschmarkt und im Prater. Mit einem Lächeln erinnerte sie sich auch an die diversen öffentlichen Transportmittel in Wien, wobei die Fahrt mit der S-Bahn eher unfreiwillig gewesen sei.

Nach dieser ereignisreichen Fahrt ging es jedoch zurück zur Realität und den intensiven Quali-Vorbereitungen. Frau Leidl hob hervor, dass die Schüler mit dem bestandenen Abschluss nun ein solides Fundament für ihre Zukunft gelegt hätten. „Nach der Schule seid ihr nun selbst die Bauherren eures Lebens“, gab sie ihnen mit auf den Weg.

Anschließend wurden die Schulsanitäter geehrt, die alle als Dank einen Gutschein erhielten. Danach folgte die Ehrung der Klassenbesten Maximilian Lehnert (1,3), Kilian Plank (2,0) sowie der Drittplatzierten Nicolas Baumann und Maximilian Hauke (2,3), die alle einen Gutschein vom Elternbeirat erhielten.

Ein gelungenes musikalisches Ständchen, wie immer, lieferte zum Abschluss noch die Mittagsbetreuung der GMS Wurmannsquick.

 

Mit der Übergabe der Zeugnisse und zahlreichen Glückwünschen endete ein Tag der den Absolventen, der nicht nur ihren Erfolg bescheinigte, sondern auch die vielen Erinnerungen an eine ereignisreiche Schulzeit in den Vordergrund stellte.

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