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Mit Herz, Verstand und Traktorführerschein: Annegret Noky ist neue Konrektorin in Wurmannsquick

Wurmannsquick. Es gibt Momente im Schulleben, da spürt man ganz deutlich: Hier passt jemand genau an den richtigen Platz. Die offizielle Ernennung von Annegret Noky zur Konrektorin der Grund- und Mittelschule Wurmannsquick war ein solcher Moment. In einer Feierstunde, die ebenso von fachlicher Hochachtung wie von herzlicher Zuneigung geprägt war, wurde deutlich, dass die Schule eine Führungspersönlichkeit gewonnen hat, die weit mehr als nur Verwaltungsarbeit leistet.

„Das Beste, was wir haben“
Schon der Auftakt durch die Grundschulklassen setzte ein Statement: Mit dem Lied „Das Beste, was wir haben“ bereiteten die Kinder ihrer neuen Konrektorin einen Gänsehaut-Empfang. Schulrätin Bettina Lengdobler griff dieses Motiv in ihrer Laudatio auf: Eine Schulleitung brauche eben genau das – das Beste –, um die täglichen Herausforderungen zu meistern.

Lengdobler zeichnete das Bild einer außergewöhnlich vielseitigen Pädagogin. Neben dem wertvollen Montessori-Diplom und ihrem leidenschaftlichen Engagement in der Leichtathletik verblüffte ein Blick in die Führerscheinakte der neuen Konrektorin: Frau Noky darf nicht nur die Geschicke der Schule lenken, sondern im Zweifelsfall auch einen LKW oder einen Traktor. Die Schulrätin resümierte, dass Frau Noky auf allen Ebenen für die neue Position geeignet sei.

Eine „tragende Säule“
Schulleiter Franz Bauer fand sehr wertschätzende Worte für seine neue rechte Hand. Er bezeichnete Annegret Noky als „tragende Säule“ des Hauses, die bereits alle nötigen Voraussetzungen mitbringe, um die neuen, komplexen Herausforderungen der Schulleitung zu meistern. Dass der Weg dorthin auch mal Kraft kosten kann, wusste Bürgermeister Georg Thurmeier. Er schloss sich den Glückwünschen an und überreichte eine flüssige „Nervennahrung“, damit der Elan der neuen Konrektorin auch in stressigen Phasen nie versiegt.

Gänsehautmoment: „Frau Noky – unser Sonnenschein“
Besonders emotional wurde es, als die Mittagsbetreuung die Bühne betrat. In ihrem eigens umgetexteten Lied „Frau Noky – unser Sonnenschein“ besangen die Kinder die Schule als eine „eigene Welt“, die nur dann funktioniert, wenn es jemanden gibt, der sie mit Freude und Wärme zusammenhält. Die Begeisterung der Kinder darüber, dass „ihre“ Frau Noky nun offiziell Konrektorin ist, war im ganzen Raum spürbar. Auch der Elternbeiratsvorsitzende Herr Maier betonte die große Wertschätzung, die Frau Noky in der gesamten Elternschaft genießt.

Ein bewegtes Schlusswort
Sichtlich gerührt trat die frisch gebackene Konrektorin schließlich selbst ans Pult. In sehr persönlichen Worten bedankte sie sich bei der gesamten Schulfamilie. Für sie sei Schule mehr als nur ein Ort des Lernens:
„Wenn wir uns gegenseitig mit Respekt und Achtung begegnen und nach gemeinsamen Werten leben, dann kann Schule gelingen.“
Dass dieser Geist in Wurmannsquick bereits gelebt wird, unterstrich sie mit einem einfachen, aber ehrlichen Satz: „Ich fühle mich hier unheimlich wohl.“ Ein Satz, der nach dieser Feier wohl niemanden im Raum wunderte.

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